Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 vor Big Ben in London

„Mehr geht nicht!“

Harkenberg Gesamtschule auf großer Fahrt nach Waltham Abbey

Hörstel/Waltham Abbey. Am 23. Februar 2026 hieß es für 25 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 der Harkenberg Gesamtschule Hörstel: „Welcome to England!“. Unter der Leitung des HGH-Lehrkräfteteams Ivonne Rose, Oral Dogru und Friedrich Cordes startete die Reisegruppe am frühen Morgen um 06:30 Uhr mit großen Erwartungen in Richtung Großbritannien. Und eines vorweg: Diese Erwartungen sollten nicht enttäuscht werden.

Von britischen Verkehrsregeln und sonnigen Lesestunden

Nach einer reibungslosen Anreise, die den Jugendlichen dank guter Unterhaltung erfreulich kurz vorkam, konnten abends die Zimmer bezogen werden. Gleich am ersten Tag nutzte die Gruppe die Gelegenheit, die weltberühmte Universitätsstadt Cambridge zu erkunden. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler auch direkt die erste wichtige Lektion im britischen Straßenverkehr: „Bitte zuerst nach rechts schauen!“.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des interkulturellen Lernens in Cambridge. Bei strahlendem Sonnenschein und für Februar geradezu frühlingshaften 17 Grad genossen die Jugendlichen das beeindruckende Flair vor den Toren der berühmten Universitäten. Selbst die angesetzte „Lesestunde“ mit Herrn Dogru trübte die Begeisterung bei diesem genialen Wetter nicht.

Schulalltag hautnah und 50 Kilometer zu Fuß

Ein absoluter Höhepunkt der Reise wartete an Tag drei: der Besuch der King Harold Academy in Waltham Abbey. Gemeinsam mit ihren Austauschpartnerinnen und -partnern durften die Gäste aus Hörstel live miterleben, wie Schule außerhalb Deutschlands funktioniert – ein spannendes Erlebnis für Schüler- und Lehrerschaft gleichermaßen. Besonders positiv fiel auf, dass auch an britischen Schulen fächerübergreifend immer wieder die Werte demokratischen Zusammenlebens im Fokus stehen.

Doch damit nicht genug: Der vierte Tag versprach eine gewaltige Sightseeing-Tour durch London. Aus einer restlos überfüllten („pickapackevollen“) U-Bahn heraus startete die Gruppe vom Bootsanleger am Tower of London eine regelrechte Marathon-Besichtigung. Zu den unzähligen Stationen zählten unter anderem The Tower Bridge und The Shard, St. Paul’s Cathedral und The London Eye, Big Ben und das Parlamentsgebäude, Westminster Abbey und Buckingham Palace, Trafalgar Square, Piccadilly Circus und der Camden Market. Die Bucket-List der touristischen Pflichtziele wurde vorbildlich abgehakt.

Angesichts einer Laufleistung von rund 50 Kilometern in nur drei Tagen war abends wohl niemand mehr böse darum, erschöpft ins Bett fallen zu dürfen.

Ein Hoch auf den Busfahrer

Am fünften Tag trat die Gruppe schließlich die Rückreise an. Nach den vielen und intensiven Eindrücken waren die Schülerinnen und Schüler froh, noch reichlich Zeit im bequemen Reisebus verbringen zu können, um zu schlafen und das Erlebte zu verarbeiten. Das Fazit der unvergesslichen Fahrt fasste die Stimmung der Gruppe perfekt zusammen: „Mehr geht nicht.“.