
Polizeihauptkommissar Frank Drath vor Schülerinnen und Schülern in der Mensa
Ein Eintrag im Führungszeugnis verbaut die Zukunft
Kriminalhauptkommissar Frank Drath an der Harkenberg Gesamtschule: Klartext über Drogen und Konsequenzen
Hörstel. Statt trockener Paragrafen gab es Ende Januar an der Harkenberg Gesamtschule (HGH) die ungeschminkte Realität. Kriminalhauptkommissar Frank Drath vom Kommissariat für Vorbeugung (Kreispolizeibehörde Steinfurt) besuchte kürzlich die Schülerinnen und Schüler, um im Rahmen der Suchtprävention Tacheles zu reden.
Draths Ansatz holte die Jugendlichen bei ihren Zukunftsträumen ab. Ob Ausbildung, Studium oder Führerschein – der Polizist machte unmissverständlich klar, wie schnell diese Ziele durch Drogenkonsum gefährdet sind. „Ein Eintrag im Führungszeugnis, und viele Türen sind für immer verschlossen“, warnte Drath eindringlich. Er schilderte Fälle aus der Praxis, in denen der „Spaß am Wochenende“ zum Verlust des Ausbildungsplatzes oder zu langen Sperren für die Fahrerlaubnis führte.
Auch die aktuelle Debatte um die Cannabis-Legalisierung sparte der Beamte nicht aus. Er räumte mit Mythen auf und betonte: „Legal für Erwachsene heißt nicht harmlos für Jugendliche.“
Der Besuch der Polizei ist fester Bestandteil des Präventionskonzepts der HGH, das neben Erfahrungsberichten auf die rechtliche Aufklärung setzt. Drath hinterließ nachdenkliche Schüler und den klaren Appell, die eigene Zukunft nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen.







